Was ist Reue?

Was hat Religion mit unserer Lebensweise zu tun? Nach dem, wie die meisten Menschen leben, müsste die Antwort lauten: wenig oder nichts!
Jesus zitierte den Propheten Jesaja, als er von den religiösen Führern und den Menschen seiner Zeit sprach: dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir (Mark. 7, 6). Millionen von Menschen gehen zur Kirche und sprechen sogar von der brüderlichen Vereinigung der Christen. Aber wie viele leben nach den Lehren Christi? Viele ehren ihn mit ihren Lippen, aber tun nicht, was er geboten hat.
Das Interesse an Religion ist oft oberflächlich. Was fehlt, ist tiefe, ernste Reue. Das ist es, was den wahren Christen von traditionellen Christentum unterscheidet. Aber was ist Reue? Woher kommt sie? Was bedeutet sie? Das Lexikon definiert Reue als: Unzufriedenheit mit einem vollzogenen Verhalten, das Bedauern vergangener Sünden und Fehler verbunden mit dem Wunsch zur Besserung.
Die Biblische Definition umfasst all dies, geht aber weit darüber hinaus. Göttliche Reue heißt, aufhören zu sündigen, umzukehren und einen neuen Weg einzuschlagen, seine Lebensweise zu ändern. Es ist nicht immer leicht, zu sagen: Es tut mir leid. Aber es ist noch viel schwerer, es auch zu meinen. Göttliche Reue kommt von Herzen und verlangt eine grundlegende Änderung der Einstellung und des Sinnes.
Gott sagt über ein sündiges Volk: Auch rufen sie mich nicht von Herzen an, sondern machen ein Geheul auf ihren Lagern … mir sind sie ungehorsam … sie bekehren sich aber nicht recht … (Hos. 7, 14 – 16).
Menschen bekehrten sich äußerlich zu Gott und gaben den Anschein zu bereuen, doch sie taten es nicht von Herzen. Was die Welt Reue nennt, ist meist nur eine äußerliche, oberflächliche, weltliche Reue ohne Ernsthaftigkeit oder aufrichtiges Gefühl.

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Piruzan

Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zuviel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken. Ich möchte verschenken und austeilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Torheit und die Armen wieder einmal ihres Reichtums froh geworden sind. Dazu muss ich in die Tiefe steigen: wie du des Abends tust, wenn du hinter das Meer gehst und noch der Unterwelt Licht bringst, du überreiches Gestirn!

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